Ben-Franklin-Effekt

Das wichtigste Ziel des Marketings – speziell bei Beratungsunternehmen wie Kanzleien – ist und bleibt die Kundenbeziehung zu stärken. Aber wie bekommen wir das am besten hin? Mit einem „charismatischen“ Markenauftritt verschaffe ich mir Aufmerksamkeit und wecke Neugier. Damit habe ich aber noch keine Kundenbeziehung. Der direkte Weg dorthin führt über unser Grundbedürfnis, helfen zu wollen. Wir finden denjenigen sympathisch, dem wir helfen können. Das ist der sogenannte Ben-Franklin-Effekt.
 
Von der Theorie zur Praxis. Bitten Sie Ihre Mandanten z.B. um ihre Meinung. Eine kurze Befragung nach Abschluss eines Mandates geht in Zeiten des Internets bequemer, unkomplizierter und auch diskreter als man denkt. Was Sie da erfahren, wird Ihnen helfen, Ihr Angebot laufend zu verbessern. Außerdem hat der Mandant das Gefühl, Sie interessieren sich für seine Meinung und er kann Ihnen helfen. Das schafft Sympathie und stärkt die Kundenbeziehung.
 
Zu indirekt? Dann bieten Sie die Mitgestaltung bei der Entwicklung eines Ihrer Beratungsangebote an. Heute nennt man das auch den Einsatz der Crowd- oder Schwarm-Intelligenz. Ihr Produkt wird damit zum Produkt des Kunden. Nebenbei sammeln Sie wieder Pluspunkte auf dem Sympathie- und Beziehungskonto.
 
Als Kanzlei haben Sie in der Regel direkten persönlichen Kontakt zu Ihren Mandanten. Damit wird der Ben-Franklin-Effekt zu einem idealen Marketing-Tool. Durch maßgeschneiderte Projekte und Serviceangebote geben Sie dem Mandanten das Gefühl richtig verstanden zu werden. Er wird zentraler Teil der Lösung und damit bereits auf den nächsten gemeinsamen Erfolg eingestimmt.
 
 
Zurück zum Blog